Lisette Lombé veröffentlicht ihr zehntes Gedicht

Heute stellt Lisette Lombé ‚KONGO, KONGO vor – ihr zehntes Gedicht als Dichterin von Belgien. Sie schrieb diesen Text anlässlich des Tages der Nationalhelden in der Demokratischen Republik Kongo. Lesen Sie hier einige Worte von Lombé zu ihrem Gedicht:

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Lisette Lombé eröffnet das Jahr mit ihrem neunten Gedicht als Dichterin von Belgien

Ein Text des Übergangs und der Gegenwart, dargeboten wie ein Wunsch: standhalten, aufrecht bleiben, weitergeben. Zu Beginn des Jahres 2026 schreibt sich dieses Gedicht in ein wesentliches Beharren ein — die Liebe neu auszusprechen, immer wieder, als Geste der Fürsorge, des Widerstands und der Wachsamkeit für jene, die nach uns kommen.

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Lisette Lombé veröffentlicht ihr 8. Gedicht als Dichterin von Belgien

25. November, Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen.

Lisette Lombé veröffentlicht „25. November“, das achte Gedicht ihres Auftrags als Dichterin von Belgien. Ursprünglich für die Literaturzeitschrift Sabir geschrieben, erschien der Text zum ersten Mal in der 6. Ausgabe 2023, in der es um die Gegenwart und ihre Herausforderungen ging. Er ist eine Ergänzung eines Facebookposts aus 2022:

 

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Lisette Lombé veröffentlicht ihr siebtes Gedicht

Lisette Lombé enthüllt heute „Essen“, ihr siebtes Gedicht als Dichterin von Belgien das während ihres Aufenthalts in der Villa Valmont, Haus für Literatur und Landschaften in Bordeaux, entstanden ist. Sie teilt hier mit uns, was dieses Gedicht inspiriert hat :

Als ich in die Schreibresidenz einziehe, schotte ich mich von der Aktualität und den üblichen Alltäglichkeiten ab. Die ganz der Kreativität vorbehaltene Zeit ist so kostbar, dass ich sie sorgsam bewache. Die Nachrichten aus der Welt erreichen mich also mit Verzögerung. Es war in der Villa Valmont im Lormont, bei Bordeaux, wo ich vom Tod des kleinen Fabian erfahren habe, 11 Jahre, erfasst von einem Polizeiwagen nach einer Kontrolle seines Elektrorollers, bei einer Verfolgungsjagd in einem Park in Ganshoren.

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Lisette Lombé veröffentlicht ihr sechstes Gedicht

Lisette Lombé veröffentlicht das sechste Gedicht ihrer Mission und gewährt uns Einblick in die Entstehung dieses neuen Textes.

In einer Zeit, in der bestimmte Worte verboten oder ihrer ursprünglichen Bedeutung beraubt wurden, in einer Zeit, in der Hassrede häufiger und mächtiger wird, hinterfragen Poet*innen, was ihre Sprache angesichts des aufkommenden Unvorstellbaren vermag. Poesie muss nicht unbedingt engagiert sein, ist aber immer ein Engagement. Präsenz in der Welt, Quell neuer Erzählungen, Motor für Ideen. Warum schreiben wir? Für wen schreiben wir? Wie schreiben wir? Gegen wen und was schreiben wir an? Inspiration für dieses sechste Gedicht, dieses „Morgenquiz“, war Patrick Chamoiseaus Essay Que peut Littérature quand elle ne peut ?(Was kann Literatur, wenn sie nichts tun kann?Anm. d. Ü.). Eine spielerischere Form, um das Spiel in die Fugen der erstarrenden Welt zu schmuggeln. Im Morgengrauen sind alle Optionen schön.

Entdecken Sie jetzt „Morgenquiz“.

Das dritte Gedicht von Mustafa Kör, übersetzt ins Englische

Cold Feet

 

Farewell

This is a sad goodbye

After all, a traveller needs to be on the road

Safe and sound

To and from

Loved ones

A buzzing city

 

Fare. Well.

Onwards. Whereto?

This is no journey, at least not for my kind

Spastic, idiot, senile

 

You take the hurdles as they come

What about your cold feet? And unwillingness?

 

The daily pilgrimage by rail or road

Rampant arbitrariness where gentlemen don’ t get up

but kneel down orderly

 

The anguish of day-trippers

The journey of the blind and lame

 

I will no longer fear anything

if everyone becomes disgruntled with how we treat

the needy and the stagnation in waiting rooms and stations

 

Agile or limping

Why depart if we’re going to get stranded anyway?

Stranded. Beached. Silting up

We can do it all in the ankle-deep

We want the sea

 

Übersetzung ins Englische: Astrid Alben

Aftermovie Mustafa Kör wird der neue Nationaldichter

Aftermovie Mustafa Kör wird der neue Nationaldichter.

Die ersten Worte von Carl Norac als Nationaler Dichter

Rede vom 29. Januar 2020 für Nationaler Dichter

 

Ich möchte mit einigen Worten auf Niederländisch einleiten; einer Sprache, die ich gerade gründlicher lerne. Ich verstehe Niederländisch zwar, spreche es aber nicht gut. Nationaler Dichter zu sein bedeutet eine intensive Reise durch Belgien. Ein Belgien, wie es ist und wie wir es uns wünschen. Auch für mich wird dies eine faszinierende Reise durch eine Sprache sein. Meine Liebe zu Flandern, die ich schon immer gespürt habe, meine Sehnsucht nach Austausch, nach Reisen im Herzen der Worte, darüber werde ich immer mehr sprechen können. Das sind meine Herausforderungen für die nächsten zwei Jahre.

 

„Nationaler Dichter, ist das kein seltsames Konzept?“, werde ich manchmal gefragt. Läuft ein solcher mit einem Blumenkranz auf dem Kopf herum? Ist er ein Vertrauter der Reichen und Mächtigen oder Mitglied einer geheimen spirituellen Gesellschaft? Ich antworte darauf immer, dass nicht dieser Titel wichtig ist, sondern das, was man mit Überzeugung und Bescheidenheit damit zu erreichen hofft. Ich bin beeindruckt von dem, was Charles Ducal, Laurence Vielle und Els Moors geschrieben und getan haben, sowie von allen Partnern, denen ich von ganzem Herzen danke, dass sie dafür gesorgt haben, dass dieses Projekt heute eine Realität in Aktion, eine Poesie in Aktion ist.

(Foto (c) Simon Bequoye)

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Die Abschiedsworte von Els Moors als Nationale Dichterin

Die berühmten Verse „Lasst hier mich weinen, in Erinnerung an die geliebte Person, hier bei den verwehten Sanddünen zwischen Haumal und Aldachul“ stammen von dem arabischen Dichter und Prinzen Imru’ al-Qais. Imru’ al178 Qais starb 540 n. Chr. Sein kurzes Leben als Prinz war von der Zerrissenheit zwischen der Dichtkunst und der Politik gekennzeichnet. Arabische Dichter genossen aber auch dann hohes Ansehen, wenn sie nicht als Prinzen in der Wüste geboren worden waren, und selbst der König wandte sich um Rat an sie. Ihren Ruf verdankten sie endlosem Rezitieren am nächtlichen Lagerfeuer. Von jeher galt die Poesie als Archiv der Moral, der Sitten, der Sprache und der Geschichte der Gemeinschaft.*3  Das zweijährige Amt des Nationalen Dichters verlangt von dem oder der Auserkorenen natürlich nicht, dass er oder sie dem König und den Politikern Ratschläge erteilt. In einem Land, in dem seit Jahrzehnten immer wieder Krisen zwischen den verschiedenen Sprachgemeinschaften ausgelöst werden, um andere Missstände zu vertuschen, hat ein Nationaler Dichter im Gegensatz zu den Politikern keine Sekunde zu verlieren.

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CARL NORAC wird ab dem Gedichtendag 2020 neuer Nationaler Dichter

Der französischsprachige Dichter Carl Norac wird ab dem Gedichtendag 2020 (Donnerstag, den 30. Januar) Nationaler Dichter.

Een Franstalige auteur neemt het ambt van Els Moors over als vierde Dichter des Vaderlands van België. Vanaf Gedichtendag 2020 wordt de Bergenaar Carl Norac de nieuwe ambassadeur van de Belgische poëzie, over de taalgrenzen van het land heen. Hij erft op die manier de eretitel Dichter des Vaderlands, die eerder al toebehoorde aan Charles Ducal, Laurence Vielle en Els Moors.

Vanaf 30 januari 2020, zal de missie van Carl Norac gedurende twee jaar erin bestaan om gedichten te schrijven, geïnspireerd door heel het land, zijn geschiedenis en actualiteit. Hij zal het Belgische publiek beter leren kennen, en kijkt in het bijzonder ook uit naar het contact met de scholen in ons land. Zijn missie zal zijn: doorheen heel het land en over de landgrenzen heen, de Belgische poëzie bekender maken. Vanaf 23 april zal hij de officiële ambassadeur worden van Els Moors tot aan het einde van haar ambtstermijn en zal hij meewerken aan enkele van haar projecten. Els, op haar beurt, zal haar opvolger vanaf de Nederlandstalige kant ondersteunen in 2020-2021.

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